CloudBees – Continuous Integration & Delivery leicht gemacht

Wenn man als SW-Entwickler eine kleine Webanwendung für Freunde, Kollegen oder die ganze Menschheit bereitstellen möchte, müssen oft einige Herausforderungen gemeistert werden. Das eigentliche Programmieren der Anwendung geht vielleicht noch recht problemlos. Aber es entsteht ja leider noch allerhand weiterer Aufwand, um beispielsweise die benötigte Infrastruktur zu installieren:

  • Verwendung einer Quellcodeverwaltung (z.B. Git)
  • Installation einer Datenbank (z.B. MySQL, PostgreSQL)
  • Ausführen von Entwickler-Tests (z.B. mit Ant oder Maven)
  • Bauen der Anwendung (z.B. mit Ant oder Maven)
  • Bereitstellung der Anwendung auf einem Server (z.B. mit ssh-Skripte)
  • Testen der bereitgestellten Anwendung (z.B. manuell durch den Entwickler)

Sobald wir öfters neue Anforderungen oder Bugfixes ausliefern müssen, sollten wir diese Schritte nicht mehr manuell durchführen sondern automatisiert haben. Das Zauberwort heißt hier natürlich Continuous Integration und falls wir fehlerfreie Software auch gleich deployen, sind wir schon bei Continuous Delivery. Der CI-Server Jenkins (vormals Hudson) leistet dabei gute Dienste. Den müssen wir uns noch nicht einmal selber installieren, sondern wir bekommen ihn als Platform as a Service (PaaS) von CloudBees bereitgestellt. Dazu liefert uns CloudBees auch alle weiteren Werkzeuge, sodass Continuous Delivery problemlos realisierbar ist:

CloudBees: Continuous Cloud Delivery

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GitHub T-Shirt ist da – Zeit für RHoK-Rückblick

Ich habe gerade ein nettes T-Shirt von GitHub bekommen – das ist die Gelegenheit für einen kleinen Rückblick. Anfang Dezember bin ich nach Berlin gefahren, um am RHoK teilzunehmen (Blog-Artikel: RHoK-Berlin – Gutes in 32h programmieren). Unser Team hat mit der OffLike-Anwendung den ersten Platz belegt und allerhand schöne Sachen mit nach Hause genommen. Bei mir waren das folgende Dinge:

  • gute Erinnerungen an nette RHoKer
  • eine funktionierende OffLike-Anwendung
  • einen satten Bauch, der mit leckerem Essen, Bier und Hacker-Brause gefüllt war
  • allerhand neues Know-How zu aktuellen Technologien
  • ein schickes blaues RHoK-T-Shirt für alle Teilnehmer – sehr passend in Größe XL
  • schicke goldene RHoK-T-Shirts für das Gewinner-Team – sehr unpassend in Größe M, wenn ich nicht gerade als Presswurst zum Karneval gehen möchte
  • eine XBox-Kinect als Mitglied des Gewinner-Teams mit entsprechendem Losglück
  • Medium-Account von GitHub für ein Jahr als Mitglied des Gewinner-Teams
  • gerade erhalten habe ich ein T-Shirt in Größe XL von GitHub als Mitglied des Gewinner-Teams

Goldenes RHoK T-Shirt

Jetzt habe ich meinen letzten Preis erhalten und ich kann ja mal durchgehen, was ich zwei Monate später noch nutze: Weiterlesen

WiQuery – hübsche Widgets mit Wicket

Viele Java-Entwickler im Web-Umfeld kennen wahrscheinlich das Problem, mit wenig Aufwand soll eine einfache aber auch hübsche Webanwendung erstellt werden.

Während man mit ein bisschen Wicket-Erfahrung schnell die notwendige Logik auf und zwischen den Webseiten programmiert hat, ist ein nettes Design nicht ganz so einfach zu erreichen. Natürlich möchten wir gerne diese Wohlfühl-Atmosphäre schaffen: abgestimmte Farben, weiche Farbverläufe, runde Ecken und schicke Effekte. Und diese stylischen Web2.0-Widgets wären ja auch toll: Autocompletion, Datepicker, Dialog, Accordion, Tabs, Slider, Progressbar…

Mit einer passenden JavaScript-Bibliothek kommen wir unserem Ziel auf jeden Fall näher. Hier mal einige Demos zu den verbreitesten Bibliotheken: JQuery-UI, Dojo, YUI, MooTools. Das Einbinden der vielen hübschen Widgets mit einer JavaScript-Bibliothek hat für Java-Entwickler den Nachteil, dass die Komplexität der Webanwendung erheblich steigt. Am liebsten würden die meisten Java-Entwickler natürlich alles mit Java-Code umsetzen (à la Swing) und müssen sich bei Wicket schon mit der Trennung von Java-Code und HTML-Code auseinandersetzen. Jetzt kommt auch noch JavaScript- und CSS-Code dazu.

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