30. Chaos Communication Congress (30C3) in Hamburg ohne Motto

Ich habe mir wieder den ersten Tag beim 30. Chaos Communication Congress (30C3) des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg gegönnt, der mit über 9000 Besuchern und weiteren Vortragsräumen des CCHs (Congress Centrum Hamburg) größer denn je war.

Während letztes Jahr noch das Motto „Not my department“ dem Ereignis einen Rahmen gab, war der erste Kongress im Jahr Null der Post-Snowden-Ära mottofrei. In der Eröffnungsrede des Jubiläumstreffens erläuterte Tim Pritlove, dass kein Motto den Überwachungsalbtraum und die herrschende Sprachlosigkeit fassen könne.

Als Besucher sind die Ausarbeitungen der vielen Projektgruppen spannend, die von engagierten Menschen gerne erklärt werden (beispielsweise Lockpicking, Seidenstraße oder die Electronic Frontier Foundation). Und natürlich gab es wieder zahlreiche (düstere) Vorträge – ich habe folgende verfolgt: Weiterlesen

Not my department – 29C3 in Hamburg

Am Mittwoch war ich in Hamburg beim 29. Chaos Communication Congress (29C3) des Chaos Computer Clubs (CCC). Die viertägige Veranstaltung ist vom BCC (Berliner Congress Center) wegen Platzmangels nach Hamburg zurückgekehrt in das CCH (Congress Centrum Hamburg). Auf dem Kongress geht es nicht nur um das Hacken mit Computern, sondern es werden Vorträge zu technischen, gesellschaftlichen und politischen Themen gehalten. Die am Eingang ausgelegten Broschüren bestätigten jedem Gast, dass er/sie willkommen ist:

29C3 is a place for everyone to come together, get to know each other, work together on interesting projects, see what others are doing, exchange experiences and knowledge, a place to be curious and to enjoy yourself.

Obwohl ich nur den ersten Tag dabei war, hat sich die Reise nach Hamburg auf jeden Fall gelohnt. In der Keynote habe ich mir die Erläuterungen von Jacob Appelbaum zu dem 29C3-Motto ‚Not my department‘ angehört und anschließend Vorträge zu allerhand Themen verfolgt, die teilweise unglaubliches Staunen bei mir hinterließen.

Hier ein paar Links, mit denen man sich einen guten Überblick zu dem 29C3 verschaffen kann:


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Preisverleihung von Apps4Bremen (yieppie – 2. Platz) und Apps4Deutschland

Vorgestern und gestern fanden die Preisverleihungen der Wettbewerbe Apps4Bremen und Apps4Deutschland statt. An beiden Wettbewerben habe ich mit meiner Android-App Nette Toilette Navigator teilgenommen. Auf die Wettbewerbe bin ich in einem vorherigen Artikel näher eingegangen.
Zunächst einmal war ich am 5.3.12 bei der Bremer Preisverleihung, die von der Bremer Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen Frau Linnert durchgeführt wurde. Ich hatte bereits zuvor eine Vorwarnung bekommen, dass ich zu den Preisträgern gehören würde und ich eine kurze Präsentation vorbereiten sollte. Außerdem sollte es am nächsten Tag mit allen Preisträgern zu der Preisverleihung des Apps4Deutschland-Wettbewerbs auf die CeBit gehen, wo wir von dem Bundesinnenminister auch noch geehrt werden würden.
Die ersten drei Plätze wurden mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet (dabei gab es zwei 2. Plätze), wobei jeder Preisträger seine App vorstellen konnte. Ich habe einen zweiten Platz erhalten – yieppie:

Bürgemeisterin Karoline Linnert und Kai Stührenberg von der WFB mit den Preisträgern: Kai Stührenberg, Robert Virkus, Torsten Saathoff, Karoline Linnert, Volker Redder, Andreas Bruns, Bernd Burhoff und Frank Luttmann (von links nach rechts) - (Quelle Text und Foto: Pressereferat, Senatorin für Finanzen)

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„Nette Toilette Navigator“ bei Apps4Bremen und Apps4Deutschland eingereicht

Als ich von den Wettbewerben Apps4Bremen und Apps4Deutschland hörte, war mir klar, an den Wettbewerben werde ich teilnehmen. Gestern war bei den beiden Wettbewerben Einsendeschluss. Apps4Deutschland beschreibt den Wettbewerb folgendermaßen:

Behörden in Deutschland erheben, speichern und verarbeiten viele interessante Daten. […] Mit dem Wettbewerb „Apps für Deutschland“ laden wir Designer, Entwickler, Journalisten, Forscher und die breite Öffentlichkeit ein, Anwendungen zu schaffen, um diese Daten nutzbar zu machen.

Wenn man den Entschluss zur Teilnahme schon mal getroffen hat, stellt sich natürlich die Frage, welche Daten soll ich nutzen und was kann ich damit machen? Tolle Anregungen bieten dabei die Beispiele der Webseite http://opendata-showroom.org/.
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GitHub T-Shirt ist da – Zeit für RHoK-Rückblick

Ich habe gerade ein nettes T-Shirt von GitHub bekommen – das ist die Gelegenheit für einen kleinen Rückblick. Anfang Dezember bin ich nach Berlin gefahren, um am RHoK teilzunehmen (Blog-Artikel: RHoK-Berlin – Gutes in 32h programmieren). Unser Team hat mit der OffLike-Anwendung den ersten Platz belegt und allerhand schöne Sachen mit nach Hause genommen. Bei mir waren das folgende Dinge:

  • gute Erinnerungen an nette RHoKer
  • eine funktionierende OffLike-Anwendung
  • einen satten Bauch, der mit leckerem Essen, Bier und Hacker-Brause gefüllt war
  • allerhand neues Know-How zu aktuellen Technologien
  • ein schickes blaues RHoK-T-Shirt für alle Teilnehmer – sehr passend in Größe XL
  • schicke goldene RHoK-T-Shirts für das Gewinner-Team – sehr unpassend in Größe M, wenn ich nicht gerade als Presswurst zum Karneval gehen möchte
  • eine XBox-Kinect als Mitglied des Gewinner-Teams mit entsprechendem Losglück
  • Medium-Account von GitHub für ein Jahr als Mitglied des Gewinner-Teams
  • gerade erhalten habe ich ein T-Shirt in Größe XL von GitHub als Mitglied des Gewinner-Teams

Goldenes RHoK T-Shirt

Jetzt habe ich meinen letzten Preis erhalten und ich kann ja mal durchgehen, was ich zwei Monate später noch nutze: Weiterlesen

RHoK-Berlin – Gutes in 32h programmieren

Am Wochenende habe ich meine norddeutsche Heimat verlassen, um am RHoK in Berlin teilzunehmen. RHoK (Random Hacks of Kindness – Programmieren für die Menschlichkeit) steht für ein Event, bei dem sich Menschen in vielen Städten der Welt (RHoK Around the World) treffen, um gemeinsam innerhalb von 32h Software für den guten Zweck zu entwickeln. Per Video-Lifestream war immer ein Blick möglich, wie am anderen Ende der Welt gerhokt wurde.

In Berlin wurden wir nach der Ankunft super versorgt: hübsches RHoK-Tshirt, schönes Frühstück (für gute Verpflegung war eh stets gesorgt),  nette Location (Betahaus), cooler Hintergrundsound und genügend Hacker-Brause (Club-Mate). Wir waren etwa 60 Teilnehmer und konnten uns aus den vielen Problemen etwas aussuchen – alle unsere Probleme und Lösungen habe ich unten aufgelistet.

Das Problem A Real-World „Like“ for Campaigning and Advocacy haben wir dann mit sieben Leuten verfolgt: Problem verstehen, Aufgabenaufteilung, Technologie bestimmen, (Programmieren & Designen & Abstimmung & Essen & Trinken) immer wieder, ab 3 Uhr nachts schlafen oder Kartenspielen oder XBox spielen, sonntags weiterarbeiten, Projekt dokumentieren, Abgabe der Aufgabe. Das Ganze hat wirklich Spaß gemacht – danke an das super Team, danke an die Organisatoren, danke für super Lösungen, danke an alle.

RHoK-Siegerehrung

Goldene RHoK-Tshirts und schöne Preise

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