Test-Driven-Development (TDD) mit den passenden Eclipse-Plugins

Die Entwicklungsumgebung Eclipse bietet für das Testen mit JUnit die JUnit-View. Um allerdings testgetrieben entwickeln zu können (Test-Driven-Development – TDD)  ist das etwas wenig. Jeder Entwickler, der es mit TDD ernst meint, sollte sich für effektives testgetriebenes Entwickeln (und mehr Spaß 😉 ) weitere Eclipse-Plugins installieren.

Während ich schon seit vielen Jahren die Plugins MoreUnit und EclEmma einsetze, habe ich erst vor kurzem bei der Java-User-Group Bremen (XING – JUG Bremen) das Plugin Infinitest kennengelernt. Was machen diese Plugins denn Schönes?

  • MoreUnit: Tests + Testmethoden anlegen und einfaches Wechseln zwischen Produktionscode und Testcode
  • Infinitest: kontinuierliches Ausführen der Tests im Hintergrund mit Testergebnis-Anzeige (rot / grün)
  • EclEmma: Überprüfung der Testabdeckung

Mit installierten Plugins können wir uns über viele zusätzliche nützliche UI-Elemente freuen und unser Eclipse sieht dann etwa folgendermaßen aus:

Editor mit einer "Klasse unter Test"

Editor mit einer „Klasse unter Test“

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Spannender 5-ter Bundesliga-Spieltag – Vorhersagen meines Groovy-Bots

Auf der botLiga-Webseite werden Entwickler dazu aufgerufen, ein Programm zur Vorhersage der Bundesliga-Spielergebnisse zu schreiben. Diese Programme, Bots genannt, treten gegeneinander an, indem sie vor jedem Spieltag die Ergebnisse der Fußball-Bundesliga tippen. Zu jedem Spieltag werden die Ergebnisse ausgewertet und entsprechend grafisch dargestellt.

Dieser 5. Spieltag fing für mich mit 14 Punkten aus den 4 Dienstagsspielen hervorragend an (und dem korrekt getippten 3:3 zwischen Frankfurt und Dortmund), aber leider brachten mir die 5 Spiele am Mittwoch keine weiteren Punkte ein. Damit bleibt mein ‚THOR10-Bot‘ noch im Mittelfeld, aber der wird schon noch einen Spitzenplatz gegen Ende der Saison ergattern. 😉

Ergebnisse des 5. Spieltags - die Dienstagsspiele waren super

Ergebnisse des 5. Spieltages – die Dienstagsspiele waren super

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VirtualBox – virtuelle Systeme starten, clonen, zurücksetzen

Mal eben schnell gefahrlos neue Software ausprobieren, Onlinebanking oder einfach mal ein anderes Betriebssystem (wie Linux, DOS oder Android) kennenlernen – dafür möchte man nicht unbedingt seinen Arbeitsrechner einsetzen. Zum Glück benötigt man dank Virtualisierungssoftware dazu auch keinen eigenen Computer. Neben den kostenpflichtigen Vertretern ‚VMware Workstation‚ und ‚Microsoft Virtual Server‚ gibt es die kostenlose Alternative ‚VirtualBox‚ von Sun – entschuldigung Oracle.

Ubuntu in der VirtualBox

Ubuntu in der VirtualBox

Das Faszinierende an solchen virtuellen Maschinen ist das einfache Kopieren und Zurücksetzen eines bestehenden Systems. Wenn man erst eimal Virtualbox eingesetzt hat, finden sich im Alltag allerhand sinnvolle Anwendungsfälle:

  • Ausprobieren von neuer Software (z.B. Shareware)
  • Onlinebanking mit einem sauberen System, das garantiert viren- und würmerfrei ist
  • Kennenlernen eines neuen Betriebssystems
  • Nutzung von Programmen, die auf dem eigenen System nicht installierbar sind
  • Software-Entwicklung von Programmen, die auf verschiedenen Rechnern laufen sollen
  • im Internet surfen, ohne dass auf dem Arbeitsrechner unerwünschte Dateien gelangen
  • als Webentwickler verschiedene Versionen vom Internet-Explorer nutzen

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