SMS versenden und empfangen mit BulkSMS

Die erste Kurzmitteilung des Short Message Service wurde am 3. Dezember 1992 (mit dem Text »Merry Christmas«) von einem PC an ein Mobiltelefon im britischen Vodafone-Netz gesendet.

[aus Wikipedia-Artikel zu ‚Short Message Service (SMS)‘: http://de.wikipedia.org/wiki/SMS]

Die erste SMS ist also schon fast 20 Jahre alt und ich habe noch nie eine SMS aus einer Anwendung heraus verschickt. Das wurde aber jetzt mal Zeit! Im Internet findet man eine Vielzahl von Anbietern, sodass man sich erst einmal überlegen sollte, welche Anforderungen eigentlich bestehen:

  • nur Senden von SMS oder auch Empfangen von SMS
  • wird Zuverlässigkeit beim Versand benötigt
  • Kosten der SMS (Einrichtungsgebühr, Anzahl der SMS)
  • API vorhanden für SMS-Versand/Empfang aus eigenem Programm
  • deutscher oder internationaler Anbieter
  • Zahlungsarten des Anbieters
  • Spezialwünsche: Anbieterkennung verschicken, eigene Rufnummer für den Empfang

Einen konkreten Vergleich der Anbieter habe ich im Internet nicht gefunden. Daher hier einen Verweis zu den Preislisten diverser Anbieter: sloono, SMSout, BulkSMS, SMS77. Von den Preisen und den angebotenen Leistungen unterscheiden sich die Anbieter nicht so sehr:

  • zuverlässig und schnell versendete SMS kosten 6-8 Cent/SMS
  • SMS mit unregelmäßiger Versanddauer kosten etwa 3 Cent
  • angebotene APIs sind beispielsweise HTTP, SOAP und E-Mail

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Webseiten für Smartphones ausliefern durch Auswertung des User-Agents

Mit dem Handy im Internet surfen gehört für viele Smartphone-Besitzer zum Alltag. Wegen der geringeren Bilschirmauflösung bieten viele Webseiten eine optimierte schmalere Version für mobile Geräte an. Oft sind diese Seiten dann unter ‚m‘ statt ‚www‘ erreichbar und sie werden auch in einem normalen Desktop-Browser angezeigt: m.wikipedia.org , m.zalando.de oder m.tagesschau.de

Falls eine Webseite auch für Smartphones optimiert ist, muss der Server nach einer Anfrage der ‚www‘-Webseite erst einmal ermitteln, ob der anfragende Browser auf einem Desktop-Rechner oder einem Smartphone ausgeführt wird. Falls es sich um ein Smartphone handelt, wird auf die ‚m‘-Webseite mit einem Redirect (z.B. HTTP-Code 302: Moved Temporarily) weitergeleitet.

Woher weiß der Server nun, welche Version der Webseite ausgeliefert werden muss. Der Browser übermittelt bei einer Anfrage einige Header-Informationen, wie zum Beispiel das Feld ‚User-Agent‚, das Auskunft über den verwendeten Browser gibt. Damit kann der Server bewerten, mit was für ein Gerät der Anwender surft (siehe auch Wikipedia-Artikel: Mobile Device Detection).

Internet Explore 6 auf Windows XP:
Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)

Firefox 13 auf Mac OS X:
Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10.7; rv:13.0) Gecko/20100101 Firefox/13.0.1

IPhone 4.3:
Mozilla/5.0 (iPhone; U; CPU iPhone OS 4_3 like Mac OS X; de-de) AppleWebKit/533.17.9 (KHTML, like Gecko) Mobile/8F190

Samsung Galaxy II:
Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 4.0.3; de-de; Galaxy S II Build/GRJ22) AppleWebKit/534.30 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/534.30

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