IT-Haftpflichtversicherung für Freiberufler

Im privaten Umfeld kennen wir die Privathaftpflichtversicherung, die dafür sorgt, dass die Kosten für verursachte Personen-, Sach- und Vermögensschäden von dem jeweiligen Versicherungsunternehmen übernommen werden. Im gewerblichen Bereich gibt es dafür die Betriebshaftpflichtversicherung. Eine spezielle Betriebshaftpflichtversicherung für IT-Dienstleister bildet die IT-Haftpflichtversicherung.

Bei einer normalen Betriebshaftpflicht sind die Deckungsbeiträge für Vermögensschäden unterhalb der von Sachschäden, beispielsweise 2.000.000 Euro für Personen-, 1.000.000 Euro für Sach- und 100.000 Euro für Vermögensschäden. IT-Haftpflichtversicherungen gehen auf die speziellen Bedürfnisse der IT-Branche ein, indem sie vor allem erhöhten Schutz bei Vermögensschäden bieten. In der etwas betagten Serie IT-Haftpflicht in der Praxis (Jahr 2004) des Freiberufler-Portals Gulp werden verschiedene Schadensfälle dargestellt, bei denen es sich größtenteils um Vermögensschäden handelt:

  • Datenverlust aufgrund fehlerhafter Sicherungsdaten
  • Netzwerkausfall aufgrund eines Virus
  • Fehlkonfiguration eines E-Mail-Servers
  • versehentliche Markenrechtsverletzungen
  • Körperverletzung wegen fehlerhafter Steuerungssoftware einer Bühne

Weiterlesen