GAS – was ist Google Apps Script?

Das Unternehmen office:control + setzt für die Büroarbeit verschiedene Google-Anwendungen ein und der Geschäftsführer, Michael Witte, fragte mich, ob ich dafür schon mal etwas programmiert hätte. Ich habe zwar in mehreren Unternehmensprojekten Google Web Toolkit (GWT) eingesetzt und auch mal mit der Google App Engine rumgespielt, aber das meinte er offenbar nicht. Für kollaboratives Arbeiten soll sich ja Google Documents, Spreadsheets und Drive gut eignen, aber wie und was soll man da programmieren?

Er meinte, die Büroarbeit habe er mit einem einfachen papierlosen Workflow schon gut automatisiert und einige Optimierungen wären noch möglich:

  • eintreffendes Dokument scannen, abheften und nie wieder raussuchen müssen
  • Verzeichnis der eingescannten Dateien mit Google Drive synchronisieren
  • Google Documents für selbst geschriebene Dokumente nutzen und unter Google Drive ablegen
  • Nutzung der Google Drive – Volltextsuche zum Auffinden von eigenen oder eingescannten Dokumenten
  • Erfassung von Dokument-Zusatzdaten (Adresse, Datum) mit dem Formulardesigner Google Forms
  • Bereitstellen des Formulars auf einer Website (Google Site)
  • Abspeichern der Formulardaten in einer Tabelle (Google Forms -> Google Spreadsheet)

Das funktioniert schon alles direkt mit den Google-Anwendungen. Und wenn wir etwas wollen, was Google noch nicht anbietet? Dann verwenden wir GAS (Google Apps Script) und die APIs der verschiedenen Google-Anwendungen (Documents, Calendar, Contacts, Drive, Forms, Gmail, Maps, Sites, Spreadsheets):

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„Nette Toilette Navigator“ bei Apps4Bremen und Apps4Deutschland eingereicht

Als ich von den Wettbewerben Apps4Bremen und Apps4Deutschland hörte, war mir klar, an den Wettbewerben werde ich teilnehmen. Gestern war bei den beiden Wettbewerben Einsendeschluss. Apps4Deutschland beschreibt den Wettbewerb folgendermaßen:

Behörden in Deutschland erheben, speichern und verarbeiten viele interessante Daten. […] Mit dem Wettbewerb „Apps für Deutschland“ laden wir Designer, Entwickler, Journalisten, Forscher und die breite Öffentlichkeit ein, Anwendungen zu schaffen, um diese Daten nutzbar zu machen.

Wenn man den Entschluss zur Teilnahme schon mal getroffen hat, stellt sich natürlich die Frage, welche Daten soll ich nutzen und was kann ich damit machen? Tolle Anregungen bieten dabei die Beispiele der Webseite http://opendata-showroom.org/.
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Starten von Android-Apps mit Intents

In diesem Jahr finden zum ersten Mal die Wettbewerbe Apps4Bremen und dessen großer Bruder Apps4Deutschland statt, die unter anderem Entwickler dazu aufrufen, auf Basis von öffentlichen Daten funktionsfähige Visualisierungen oder Web- und Handy-Anwendungen (Apps) zu entwickeln. Ich habe mir vorgenommen, mit einer Handy-App für Android-Systeme an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Das Auswerten und Anzeigen von Daten innerhalb einer Handy-Anwendung kann ja alleine schon hilfreich sein. Echte Praxistauglichkeit beweist eine App jedoch damit, dass sie sich in das Handy-Benutzungskonzept integriert. So können beispielsweise aus einer Handy-App die Funktionen anderer Apps aufgerufen und genutzt werden. Das bietet sowohl für den Entwickler als auch für den Anwender Vorteile:

  • Entwickler müssen keine Zeit in die Entwicklung von Funkionen investieren, die andere Programme bereits bieten
  • Anwender werden für einen Einsatzzweck stets das gleiche bekannte Programm nutzen

In diesem Artikel stelle ich einige Code-Beispiele vor, mit welchen Aufrufen sich andere Android-Apps starten lassen. Die kleine Beispielanwendung ist bei Github verfügbar. Folgende Funktionen/Anwendungen werden vorgestellt (der Unterschied zwischen den Aufrufen besteht lediglich aus einer Zeile Programmcode): Telefonanruf starten, SMS verschicken, Webseite öffnen, Bild aufnehmen, Kontakte öffnen, Karte anzeigen und Navigation starten

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