Webseiten für Smartphones ausliefern durch Auswertung des User-Agents

Mit dem Handy im Internet surfen gehört für viele Smartphone-Besitzer zum Alltag. Wegen der geringeren Bilschirmauflösung bieten viele Webseiten eine optimierte schmalere Version für mobile Geräte an. Oft sind diese Seiten dann unter ‚m‘ statt ‚www‘ erreichbar und sie werden auch in einem normalen Desktop-Browser angezeigt: m.wikipedia.org , m.zalando.de oder m.tagesschau.de

Falls eine Webseite auch für Smartphones optimiert ist, muss der Server nach einer Anfrage der ‚www‘-Webseite erst einmal ermitteln, ob der anfragende Browser auf einem Desktop-Rechner oder einem Smartphone ausgeführt wird. Falls es sich um ein Smartphone handelt, wird auf die ‚m‘-Webseite mit einem Redirect (z.B. HTTP-Code 302: Moved Temporarily) weitergeleitet.

Woher weiß der Server nun, welche Version der Webseite ausgeliefert werden muss. Der Browser übermittelt bei einer Anfrage einige Header-Informationen, wie zum Beispiel das Feld ‚User-Agent‚, das Auskunft über den verwendeten Browser gibt. Damit kann der Server bewerten, mit was für ein Gerät der Anwender surft (siehe auch Wikipedia-Artikel: Mobile Device Detection).

Internet Explore 6 auf Windows XP:
Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)

Firefox 13 auf Mac OS X:
Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10.7; rv:13.0) Gecko/20100101 Firefox/13.0.1

IPhone 4.3:
Mozilla/5.0 (iPhone; U; CPU iPhone OS 4_3 like Mac OS X; de-de) AppleWebKit/533.17.9 (KHTML, like Gecko) Mobile/8F190

Samsung Galaxy II:
Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 4.0.3; de-de; Galaxy S II Build/GRJ22) AppleWebKit/534.30 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/534.30

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VirtualBox – virtuelle Systeme starten, clonen, zurücksetzen

Mal eben schnell gefahrlos neue Software ausprobieren, Onlinebanking oder einfach mal ein anderes Betriebssystem (wie Linux, DOS oder Android) kennenlernen – dafür möchte man nicht unbedingt seinen Arbeitsrechner einsetzen. Zum Glück benötigt man dank Virtualisierungssoftware dazu auch keinen eigenen Computer. Neben den kostenpflichtigen Vertretern ‚VMware Workstation‚ und ‚Microsoft Virtual Server‚ gibt es die kostenlose Alternative ‚VirtualBox‚ von Sun – entschuldigung Oracle.

Ubuntu in der VirtualBox

Ubuntu in der VirtualBox

Das Faszinierende an solchen virtuellen Maschinen ist das einfache Kopieren und Zurücksetzen eines bestehenden Systems. Wenn man erst eimal Virtualbox eingesetzt hat, finden sich im Alltag allerhand sinnvolle Anwendungsfälle:

  • Ausprobieren von neuer Software (z.B. Shareware)
  • Onlinebanking mit einem sauberen System, das garantiert viren- und würmerfrei ist
  • Kennenlernen eines neuen Betriebssystems
  • Nutzung von Programmen, die auf dem eigenen System nicht installierbar sind
  • Software-Entwicklung von Programmen, die auf verschiedenen Rechnern laufen sollen
  • im Internet surfen, ohne dass auf dem Arbeitsrechner unerwünschte Dateien gelangen
  • als Webentwickler verschiedene Versionen vom Internet-Explorer nutzen

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