IT-Haftpflichtversicherung für Freiberufler

Im privaten Umfeld kennen wir die Privathaftpflichtversicherung, die dafür sorgt, dass die Kosten für verursachte Personen-, Sach- und Vermögensschäden von dem jeweiligen Versicherungsunternehmen übernommen werden. Im gewerblichen Bereich gibt es dafür die Betriebshaftpflichtversicherung. Eine spezielle Betriebshaftpflichtversicherung für IT-Dienstleister bildet die IT-Haftpflichtversicherung.

Bei einer normalen Betriebshaftpflicht sind die Deckungsbeiträge für Vermögensschäden unterhalb der von Sachschäden, beispielsweise 2.000.000 Euro für Personen-, 1.000.000 Euro für Sach- und 100.000 Euro für Vermögensschäden. IT-Haftpflichtversicherungen gehen auf die speziellen Bedürfnisse der IT-Branche ein, indem sie vor allem erhöhten Schutz bei Vermögensschäden bieten. In der etwas betagten Serie IT-Haftpflicht in der Praxis (Jahr 2004) des Freiberufler-Portals Gulp werden verschiedene Schadensfälle dargestellt, bei denen es sich größtenteils um Vermögensschäden handelt:

  • Datenverlust aufgrund fehlerhafter Sicherungsdaten
  • Netzwerkausfall aufgrund eines Virus
  • Fehlkonfiguration eines E-Mail-Servers
  • versehentliche Markenrechtsverletzungen
  • Körperverletzung wegen fehlerhafter Steuerungssoftware einer Bühne

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Osmosis, Osm2postgresql & Osm2pgsql – OpenStreetMap-Daten, Datenbanken und Spielplätze

Ich möchte gerne wissen, welche interessanten Orte (POI = Points of Interest) es für Kinder in meiner Umgebung gibt, wie Spielplätze oder Tiergehege. Eine Recherche im Internet bietet für meinen kleinen Ort nicht sehr viele Ergebnisse. Das bedeutet, entweder selbst die Gegend erkunden oder vielleicht mal die Daten von OpenStreetMap (OSM) durchforsten und dort die Daten gegebenenfalls ergänzen.

Natürlich will ich als Softwareentwickler die OSM-Rohdaten analysieren und nicht mit den Augen auf den fertig gezeichneten OSM-Karten suchen, auf denen eventuell auch noch die für mich spannenden POIs fehlen. Um die OSM-Daten performant durchsuchen zu können, müssen die Daten erst einmal in eine Geo-Datenbank importiert werden. Im OpenStreetMap-Wiki findet man dafür die Werkzeuge Osmosis, Osm2postgresql und Osm2pgsql, die jeweils eine OSM-Datei in eine PostgreSQL-Datenbank mit PostGIS importieren. PostgreSQL-Datenbank mit PostGIS – das passt ja super, weil ich das bei mir schon installiert habe (Blog-Artikel). Nur welches der drei OSM-Werkzeuge ist das passende, um alle Spielplätze (Tag: „leisure“=“playground“) in meiner Nähe zu finden?

Mein Ergebnis: Bremer Spielplätze der OpenStreetMap-Daten

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Preisverleihung von Apps4Bremen (yieppie – 2. Platz) und Apps4Deutschland

Vorgestern und gestern fanden die Preisverleihungen der Wettbewerbe Apps4Bremen und Apps4Deutschland statt. An beiden Wettbewerben habe ich mit meiner Android-App Nette Toilette Navigator teilgenommen. Auf die Wettbewerbe bin ich in einem vorherigen Artikel näher eingegangen.
Zunächst einmal war ich am 5.3.12 bei der Bremer Preisverleihung, die von der Bremer Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen Frau Linnert durchgeführt wurde. Ich hatte bereits zuvor eine Vorwarnung bekommen, dass ich zu den Preisträgern gehören würde und ich eine kurze Präsentation vorbereiten sollte. Außerdem sollte es am nächsten Tag mit allen Preisträgern zu der Preisverleihung des Apps4Deutschland-Wettbewerbs auf die CeBit gehen, wo wir von dem Bundesinnenminister auch noch geehrt werden würden.
Die ersten drei Plätze wurden mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet (dabei gab es zwei 2. Plätze), wobei jeder Preisträger seine App vorstellen konnte. Ich habe einen zweiten Platz erhalten – yieppie:

Bürgemeisterin Karoline Linnert und Kai Stührenberg von der WFB mit den Preisträgern: Kai Stührenberg, Robert Virkus, Torsten Saathoff, Karoline Linnert, Volker Redder, Andreas Bruns, Bernd Burhoff und Frank Luttmann (von links nach rechts) - (Quelle Text und Foto: Pressereferat, Senatorin für Finanzen)

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Geodaten aus Datenbank mit Hibernatespatial auslesen

Ich habe mir einige OpenStreetMap-Daten in eine PostgreSQL+PostGIS-Datenbank importiert und möchte diese Daten mit einem Java-Programm auslesen. Dafür scheint zunächst einmal ein ordentliches ORM-Framework (Object-Relational-Mapping) á la JPA (Java Persistence API) sinnvoll, aber leider werden Geo-Typen von JPA 2.0 momentan nicht unterstützt. Dann schauen wir uns Javas Platzhirschen im Bereich ORM an und siehe da: Hibernate bietet die Erweiterung Hibernatespatial für den Umgang mit geographischen Daten. Also, los gehts…

  1. Datenbank mit Geodaten-Tabelle erstellen
  2. Tutorial von Hibernatespatial anschauen
  3. Geodaten-Tabelle mit Geodaten befüllen
  4. Java-Projekt mit Maven, Hibernate und Hibernatespatial umsetzen
  5. Hibernate Criteria-API durch HQL-Abfragesprache ersetzen

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